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Im Bruno Weber Park

Atelier-Wohnhaus mit Turm, Bruno Weber Park
Foto: Unbekannt

Bruno Weber Park - Zur Medienmitteilung von heute, 22. August 2014

Wie man heute der Medienmitteilung der kommissarischen Stiftungsrätin der Bruno Weber Stiftung entnehmen kann, wird der Betrieb der Bruno Weber Stiftung am 20. Oktober 2014 eingestellt, ohne dass dies aber gleichzeitig die Einstellung der Anstrengungen zur Sanierung des Parks betreffe. Ich, Maria Anna Weber möchte hiermit summarisch klarstellen, wie es dazu gekommen ist, dass der Wassergarten an die Stiftung übergegangen ist und eine Bemerkung zur Beziehung zwischen mir und der Stiftung anfügen.

1990 Gründung der Bruno Weber Stiftung mit einer Einlage von Bruno Weber im Umfang von CHF 100‘000.
1999 Einräumung eines Baurechts am «Wassergarten» zu Gunsten der Stiftung durch Bruno und Mariann Weber.
2011 Verkauf des «Wassergartens» an die Stiftung. Der Kaufpreis hierfür betrug CHF 160‘000 und beinhaltet lediglich die Übernahme der halben Hypothek, welche für den Bau des Parkes von Bruno und Maria Anna Weber aufgenommen wurde.
  Der wichtigste Weiterausbau des Bruno Weber Parks konzentriert sich seit über 15 Jahren auf den Wassergarten, mit dem Weiher, den zwei grossen, 105 m langen, begehbaren Flügelhunden und den vielen weiteren Skulpturen, sowie dem Sockelgeschoss für die drei Raupen - die noch auf ihre Ausführung warten -, in dessen Innerem sich der Wassergartensaal befindet, der 2011 eingeweiht worden ist.
  Heute sind es über 20‘000 Besucher aus aller Welt, welche alljährlich in den Park kommen und diesen besichtigen. Die im Laufe der Zeit erfolgte Übertragung des Wassergartens aus dem Eigentum des Künstlerpaars in das Eigentum der Stiftung erfolgte deshalb, weil viele und namhafte Spenden für den Weiterausbau des Wassergartens zu Gunsten der Stiftung erfolgt sind, welche damit die Realisierung eines grossen Teils des Gesamtprojekts ermöglicht hat.
  Die Tatsache, dass ein Teil des Parks im Eigentum der Stiftung steht und ein anderer Teil im Privateigentum des Künstlerpaars hat zwar zu Diskussionen zwischen dem Stiftungsrat und dem Künstlerpaar und später der Witwe Maria Anna Weber geführt, aber objektive, sachliche Probleme, dass einer Partei die Benutzung irgendeines Teils des Parks verweigert wurde oder dass Besucher abgewiesen worden sind etc., sind nie vorgekommen.
2017 Eine Sanierung des Parks ist bestimmt nur möglich mit der Hilfe von Gönnern und mit Spenden.